Wir sind eine Gruppe bestehend aus Erkrankten und Angehörigen Erkrankter. Wir haben verschiedene Erkrankungen und dementsprechend verschiedene Therapien hinter uns. Wir wollen diese Erfahrungen an andere weitergeben. Jeder von uns hat unterschiedliche Erfahrungen gemacht, die nicht verallgemeinert werden können. Daher legen wir auch großen Wert darauf, keine Namen von Ärzten oder Kliniken zu nennen.
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Betrifft: Ernährung
Ich habe speziell zum Thema "Ernährung" recherchiert.
Ich habe mich immer wieder gefragt, ob meine Ernährung bei der Entstehung eines bösartigen Hirntumors eine Rolle spielt. Ich habe recherchiert, was es für Krebs-Diäten gibt (Dr. Coy Diät, Dr. Budwig Diät, etc...). Die brain-storm (Zeitschrift der deutschen Hirntumorhilfe) gibt Hilfestellung bei der Beurteilung solcher "Spezial-Ernährungen"
(brain-Storm 2/ 2008).
Ich habe mich immer wieder gefragt, ob meine Ernährung bei der Entstehung eines bösartigen Hirntumors eine Rolle spielt. Ich habe recherchiert, was es für Krebs-Diäten gibt (Dr. Coy Diät, Dr. Budwig Diät, etc...). Die brain-storm (Zeitschrift der deutschen Hirntumorhilfe) gibt Hilfestellung bei der Beurteilung solcher "Spezial-Ernährungen"
(brain-Storm 2/ 2008).
- Hilfreich fand ich das Buch von David Servan - Schreiber: "Das Anti-Krebs- Buch" (siehe Buch-Tipps)
- Ich habe mich über das Konzept der ketogenen Diät informiert und erfuhr von der ERGO Studie in Frankfurt (Senckenberg´sches Institut): Ernährungsumstellung bei Glioblastom-Patienten
- Ich habe verschiedene Artikel über den Zusammenhang Glioblastom und ketogene Diät gelesen und stieß auf den Arzt Dr. Coy. Es gibt verschiedene Bücher von ihm (und Mitautoren)
The Ketogenic Diet (Englisch)
standard therapy together with a restricted ketogenic diet (Englisch) - Es gibt einen monatlichen Vortrag in Karlsruhe (Nehemia-Zentrum, Winterstraße29) darüber (am ersten Dienstag im Monat um 19 Uhr - Anmeldung wird erbeten) www.krebsernaehrung.de
Betrifft Kontrolluntersuchungen
Tipps einer Patientin
(Falls es einem schwerfallen sollte, sich bei den Ärzten durchzusetzen, kann vielleicht mein Leitspruch hierbei hilfreich sein: Es ist mein Kopf, um den es geht, nicht der Kopf des Arztes).
- Bei Arztgesprächen möglichst zu zweit sein
- Sich alle Arztberichte aushändigen lassen (entweder persönlich zuschicken lassen oder beim Hausarzt eine Kopie geben lassen); mit Ergebnissen von Blutuntersuchungen genauso verfahren
- Ordner anlegen
- Zu Besprechungen in Unikliniken Befunde mitnehmen (zumindest die aktuellsten)
- Fragen (frühzeitig) sammeln und aufschreiben
- Bei Kontrolluntersuchungen nachfragen, ob die Aufnahmen auch mit älteren Bildern verglichen wurden, nicht nur mit der letzten Voruntersuchung
(Falls es einem schwerfallen sollte, sich bei den Ärzten durchzusetzen, kann vielleicht mein Leitspruch hierbei hilfreich sein: Es ist mein Kopf, um den es geht, nicht der Kopf des Arztes).
- möglichst von Anfang an alle Röntgen-/CT-/MRT-Aufnahmen aushändigen lassen
- Meistens werden sie heute auf CD gebrannt
- In einigen Kliniken kann es vereinzelt vorkommen, daß die Aufnahmen nicht mehr auffindbar sind (Hinweis: Wenn möglich vorher eine Sicherheitskopie der CD mit den MRT-Bildern anfertigen!)
- Wenn man sagt, man benötigt die Bilder, um eine Zweitmeinung einzuholen, bekommt man sie kostenlos (jedenfalls im Neurozentrum der Uniklinik Freiburg)
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